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Bautagebuch

Vom Fundament zur echten Holzbackofen Pizza

 

Aller Anfang ist schwer und beginnt mit dem ersten Schritt oder Spatenstich. Vorher müssen auch noch die Steinplatten entfernt werden.
Eine Plane schützt vor Regen während die beiden Streifenfundamente frostsicher gegründet werden.
Auf die Streifenfundamente wurde eine Schalung aufgebracht und die Bodenplatte gegossen.
Um den oberen Ofenteil vor aufsteigender Feuchtigkeit zu sperren, habe ich eine Lage Dachpappe eingezogen.
Schalung der oberen "Bodenplatte, welche dann als Basis für den eigentlichen Ofen dient.
Da ich das spätere Ofengewölbe vo außen mit Steinwolle dämmen möchte, fungiert diese Wand als äußere Hülle und Haltepunkt für die Dämmung
Dieses Thema hat mir lange Kopfzerbrechen bereitet. Hier gibt es Profilösungen mit Foamglas bzw ie Verwendung von Kalksandsteinen oder ein Lehm-Stroh Gemisch mit eingearbeiteten leeren Flaschen. Letzlich habe ich mich für die Verwendung vo Ytong Steinen entschieden. Im Ergebnis jedenfalls für mich absolut OK, da die untere Seite der Auflageplatte (armierter Beton) selbst nach stundenlangen Feuern keinerlei Temperaturveränderung aufweist. Auch hält die Bodenfläche des Ofens sehr gut die Wärme - fehlende Unterhitze somit kein Thema.
Auf den mit Quarzsand ausgeglichenen Untergrund wird nun die erste Lage der 65mm starken Schamottesteine ausgelegt. Später kommt hier noch eine zweite Lage oben auf. Somit stehen von unten 130mm Speicherstärke zur Verfügung.
Die Form des späteren Gewölbes wird durch die Holzschablone bestimmt. Diese stützt auch das unfertige Gewölbe vor Verschließen mit dem Schlussstein ab. Auch hier gibt es im Netz alternative Möglichkeiten zum Beispiel über eine angehäufte Sandkuppel. Diese dient wahrscheinlich mehr um kompliziertere Ofenformen abzubilden und den Ofen nicht zu setze sondern mehr aus einem Stück zu "gießen". Hier hatte ich allerdings Bedenken, dass mie eine derartige gegossene Struktur reißt. Immerhin wird der Ofen während des Anfeuerungsprozesses auf mehrere hundert Grad erwärmt und kühlt danach entsprechend wieder ab.
Das Gewölbe nimmt langsam Form an. Bald muss der Anschlussstutzen für das Rauchrohr eingebracht werden. Der eigentliche Schornsteine des Holzbackofens wird dann später auf einer Stahlkonstruktion abgefangen und ruht aufgrund des Gewichtes nicht auf dem Gewölbe. Schöner wäre ein Fuchs, welcher über das Gewölbe zurückführt und hinter dem Ofen in die Esse geht gewesen; leider fehlte dafür der Platz.
Nachdem alles fertig zugesetzt wurde, wird der Ofen nich mit Schamottemörtel verputzt. Später wird zwischen dieser Schicht und der Außenwand kräftig mit Steinwolle gedämmt. Dies funktioniert tatsächlich so gut, dass die Außenseite des Ofens selbst nach stundenlanegn Feuern nicht einmal handwarm wird.
Das Gewölbe muss nun austrocknen; Zeit an der äußeren Begrenzung weiterzuarbeiten.
Ein zaghaftes erstes Feuer muss sein - schön ist es.
Nun ist auch die Außenwand mit Verputzen dran.
Der Ofen ist natürlich noch lang nicht fertig. Allerdings muss man dem Kribbeln in den Fingern auch mal nachgeben und den ersten Versuch einer italienischen Pizza aus dem Holzbackofen wagen.
Wie man sieht ist die schwierigste Passage zur eigenen Pizza nicht der Ofen sondern das Rundwirken des Teiglings ;-), trotzdem tat dies dem Geschmack keinen Abbruch.
Leider fehlen mir nun einige Bilder in meinem Bautagebuch. Der Ofen wurde zwischenzeitlich noch ordentlch mit Steinwolle eingepackt und oben mit OSB Platten verschlossen. Damit der Steinbackofen (und der Pizzabäcker) gegen die Unwillen des Wetters geschützt ist, wurde kurzer Hand der Ofen und Teile der Terasse überdacht.

...und nochmals mit offener Ofentür

Die nutzbare Backfläche beträgt ca. 1,10m x 0,8m (TxB), Die Ofentüre ist bis zu einer Höhe von ca. 9cm 68cm breit, somit bekomme ich auch alle gängigen GN Behälter für die Großküche in meinen Ofen / Gartengrill.

 

 

 

 

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