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Brennhaus

Inhalt


  1. Einleitung
  2. Einige Daten zum Brennofen
  3. Der Brand


Zur Geschichte

Im Hinterhof der Töpferei steht das Brennhaus. In ihm befindet sich noch ein Kasseler Langofen aus dem 16. Jahrhundert. Diese einfachste Form eines liegenden Flammofens war ursprünglich ein Holzofen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde er jedoch auf Holz und Kohle umgerüstet.

 

Brennhaus im Jahr 1920
Rückseite des Brennhauses
Blick auf die Feuerstelle
Das Brennhaus im Jahre 1920.
Die Rückseite zur selben Zeit.
Ein Blick auf die Feuerstelle.

 

Das Brennhaus heute
Die Rückseite des Brennhauses heute
Die Feuerstelle des Brennhauses heute
Das Brennhaus heute.
Die Rückseite heute.
Die Feuerstelle heute.

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Einige Daten zum Brennofen

Die Feuerstelle des Ofens befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite von der Einlegestelle. Der Innenraum hat ein Fassungsvermögen von 9m³. Die Brenndauer betrug 25- 28 Stunden und es wurden ca. 80 Zentner (4 t) Braunkohle und zum Schluss noch ein Kubikmeter Holz für den Brand benötigt. Der Ofen wurde im Dezember 1959 das letzte mal gebrannt und besitzt heute den Status technisches Denkmal.

 

Das Befeuern des Kohleofens
Ein Blick in das Innere des Kohleofens
Das Befeuern des Kohleofens
Das Befeuern des Kohleofens.
Ein Blick in das Innere des Kohleofens.
Der letzte Brand des Ofens 1959.

 

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Der Brand

Hinter dem Rost mit dem Glutbrett ist eine lückige Ziegelwand (der Ständer) errichtet, die dazu diente, die scharfe Wucht der sengenden Flammen abzufangen und zu mildern. Der Ofen besitzt ein starkes Temperaturgefälle, was beim Einlegen der Ware Beachtung finden musste. So wurden direkt hinter dem Ständer bei einer Temperatur von ca. 1350 °C das Braunzeug, in der Mitte bei Temperaturen um die 1250°C alles Bunte und in der Nähe des Ofenausganges bei immer noch ca. 1200 °C Blumentöpfe und Pflanzschalen eingelegt. Jede größere Lücke musste vermieden werden, weil sonst "falsche Züge" entstanden, die den ganzen Brand verderben Konnten. Der Ofeneingang wurde zum Abschluss zugemauert. Nur eine kleine öffnung erlaubte es dem Töpfer einen Blick in das Innere zu werfen. Mehrere Tage musste der Ofen abkühlen bevor er "aufgerissen" werden konnte. Bei einer Temperatur von 70 - 80° C wurde der Ofen ausgenommen.

 

Ofengitter zwischen Brennraum und Feuerstelle
Töpferwaren nach Brand
Schubkarren zur Kohlebeförderung
Das Ofengitter (Ständer) zwischen Brennraum und Feuerstelle.
Die nach dem Brand entstandenen Waren.
Die alten Schubkarren zur Kohlebeförderung.

 

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